Filme und Serien,  Weihnachten

Netflix Weihnachtsfilme 2018

Ho ho ho! Die Weihnachtszeit ist meine liebste Zeit im ganzen Jahr. Kekse, Lebkuchenhäuser, bunte Lichter überall (ADHS TriGgeReD) und natürlich kitschige Weihnachtsfilme. Dieses Jahr habe ich die Netflix Weihnachtsfilme für mich entdeckt. Viele lästern über Netflix’ Eigenproduktionen, weil sie sich immer irgendwie zu viel Mühe geben und dabei letztendlich ein bisschen lächerlich wirken. Das mag ich aber gerade an diesen Produktionen; ich finde das macht sie irgendwie charmant und liebenswürdig

Diese Reviews sind von einem Weihnachtsfreund für Weihnachtsfreunde. Wer also auf bissige Kommentare und bitteren Sarkasmus in diesem Post hofft sucht sich vielleicht lieber eine andere Quelle. 😉 

The Holiday Calendar (c) Netflix 2018

5. The Holiday Calendar

Ich fange direkt mit dem Film an, der mir am wenigsten gefallen hat. In Holiday Calendar geht es um eine junge Fotografin, die sich wünscht nicht mehr länger in einem Fotostudio arbeiten zu müssen und sich stattdessen selbstständig machen zu können.
Anfang Dezember bekommt die Protagonistin einen antiken Adventskalender von ihrem Großvater geschenkt, der magische Kräfte haben soll. Jede Nacht um Mitternacht öffnet sich ein Türchen und offenbart eine kleine Figur. Komischerweise passt der Inhalt des Kalenders immer zu dem, was die Protagonistin dann im Verlauf des Tages erlebt. Sie beginnt sich zu fragen, ob der Kalender ihr vielleicht die Zukunft voraussagen kann…

Die Idee hinter Holiday Calender ist ganz nett und der Plot ist nicht so vorhersehbar wie er auf den ersten Blick scheint. Allerdings war das Pacing zu Beginn des Films sehr, sehr langsam und am Ende viel zu schnell. Die Auflösung war ziemlich abrupt, so wie wenn man anfängt einen ausführlichen Aufsatz zu schreiben und dann merkt, dass man keine Zeit mehr hat und gleich abgeben muss.

Kat Graham hat mir als weibliche Hauptrolle überhaupt nicht gefallen, was vielleicht an ihrer Mimik lag. Sie sah immer zu skeptisch aus, als würde sie die ganze Zeit sagen wollen “Ja, klar.” Auf jeden Fall aber einen Blick wert!


The Christmas Chronicles (c) Netflix 2018

4. The Christmas Chronicles

In The Christmas Chronicles geht es um zwei Geschwister, die an Heiligabend eine Kamera aufstellen um Santa Claus auf Band festzuhalten. Letztendlich kommt es aber doch ganz anders und die beiden finden sich in schwindelerregender Höhe in Santa’s Schlitten wieder. Dieser hat aufgrund seiner blinden Passagiere aber ein paar technische Probleme und stürzt kurzerhand ab. Es beginnt die Suche nach Santa’s Geschenkesack, seiner magischen Mütze und seinen Rentieren. Alles verstreut in der windigen Stadt Chicago. 

The Christmas Chronicles ist ein typischer Weihnachtsfilm für die ganze Familie. Ein cooler, schlanker Weihnachtsmann (Kurt Russell) mit Ledermantel der nach eigenen Aussagen jeden Tag zur Fitness geht und kleine quengelige Elfen, die an die Minions erinnern. Auf jeden Fall ein unterhaltsamer, kurzweiliger Film, der für eine Netflix Produktion ziemlich gut gemacht ist (Stichwort CGI). Mich persönlich haben die Elfen sehr genervt, aber ich kann auch mit den Minions nichts anfangen…


A Christmas Prince (c) Netflix 2017

3. A Christmas Prince & A Christmas Prince: The Royal Wedding

A Christmas Prince erschien letztes Jahr und war scheinbar ein großer Erfolg, denn dieses Jahr dürfen wir uns an der Fortsetzung A Christmas Prince: The Royal Wedding erfreuen. Die Handlung von A Christmas Prince dreht sich um eine junge Journalistin, die in das fiktive Land Aldovia reisen soll um dort schmutzige Details zur Krönung des Prinzen heraus zu finden. Die Geheimnisse die sie vor Ort lüftet, sind aber viel größer und bedeutender als sie geglaubt hätte.

In A Christmas Prince: A Royal Wedding geht es natürlich um eine royale Hochzeit und deren Probleme; allerdings auch um finanzielle Schwierigkeiten des Landes Aldovia, die sich nicht so recht erklären lassen.

Was ich an diesen beiden Filmen sehr mag ist, dass der romantische Aspekt nicht so sehr im Vordergrund steht, wie man vielleicht zu Anfang meinen könnte. Hauptsächlich geht es hier um Familiengeheimnisse die gelüftet oder Intrigen die aufgedeckt werden. Natürlich ist das ganze nicht so Ernst wie “Downtown Abbey” aber auf jeden Fall mal was anderes und nicht so vorhersehbar. Manchmal kommt (mir) die Liebesgeschichte dann aber doch zu kurz, deshalb nur der dritte Platz…


Die Weihnachtskarte (c) Netlix 2017

2. Die Weihnachtskarte

Die junge New Yorker “Party-Erbin”, die die Protagonistin in diesem Film ist, wird in eine kleine, ländliche Stadt geschickt, um dem Geschäftspartner und langjährigen Freund ihres Vaters die traditionelle Weihnachtskarte zu überbringen, die die beiden seit Gründung ihres Geschenke Imperiums jährlich austauschen. Um ihr Ziel zu erreichen muss sich die Protagonistin an die örtlichen Gegebenheiten anpassen; anfangs noch widerwillig…

Ich sag’s gleich vorne weg: Die Weihnachtskarte ist ein extrem kitschiger Film, bei dem man manchmal die Augen verdreht und denkt “Ja, klar. Als ob.” Nichts desto trotz, fand ich den Film super schön und irgendwie originell, auch wenn das Ende natürlich total vorhersehbar ist. Ich glaube es ist die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren, die den Film so herzerwärmend kitschig schön macht. 😉


Prinzessinnentausch (c) Netflix 2018

1. Prinzessinnentausch

Vanessa Hudgens habe ich das letzte Mal in High School Musical 2 gesehen (denn den dritten Teil habe ich nie geguckt). In Prinzessinnentausch erinnert sie mich total an ihre Rolle aus HSM, ob das positiv oder negativ ist, möchte ich an dieser Stelle nicht bewerten.
Zwei Frauen die sich bis aufs Haar gleichen tauschen für einen Tag ihr Leben. Die eine lebt als Prinzessin, die andere als Bäckerin. (Eigentlich genau wie in dem Barbie Film “Die Prinzessin und das Dorfmädchen” #Only90sKidsWillKnow) 
Das Ende ist von vorne herein klar, aber das ist gar nicht so schlimm, denn Prinzessinnentausch hat einen ganz außergewöhnlichen Subplot. Und zwar findet ein Backwettbewerb im fiktiven Königreich Belgravia (wieso enden diese Königreiche immer auf …via?!) statt an dem die Bäckerin teilnimmt. Das hat mir mit am besten gefallen, nicht zu letzt weil ich “Das große Backen” total gerne mit meiner Mama gucke… 😉

Fazit

Keiner der vorgestellten Filme ist meiner Meinung nach wirklich gut; es ist aber auch keiner wirklich schlecht. Man sollte keinen der vorgestellten Filme allzu ernst nehmen und wenn man diesen Rat beherzigt wird man für mehrere Stunden gut unterhalten.
Weihnachtsfilme sollen in erster Linie unterhalten, einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern und glücklich machen. Und das konnte jeder dieser Filme  bei mir erreichen. 

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